Ubuntu als Gateway hinter WLAN

Das Netzwerk-Layout hier ist folgendes:

Internet >>>> WLAN-Router >>WLAN>> Ubuntu-Rechner

Nun soll der Ubuntu-Rechner zum Gateway erweitert werden und Rechnern im Netzwerk dahinter Internetzugriff ermöglichen:

Internet >>>> WLAN-Router >>WLAN>> Ubuntu-Rechner >>LAN>> HeimNetz

Das Interface mit dem Internetzugang ist also wlan0, das für die HeimNetz-Verbindungen eth0.

  1. Auf dem Ubuntu-Rechner wird ein DHCP-Server installiert, so dass IP-Adressen an das HeimNetz automatisch vergeben werden. Dazu holt man sich mittels sudo apt-get install dnsmasq und richtet es ein. In /etc/dnsmasq.conf werden folgende Änderungen vorgenommen:
    • interface=eth0
      Nur dieses Interface soll verwaltet werden
    • dhcp-range=192.168.1.2,192.168.1.50,6h
      Damit steuert man den IP-Bereich und die Lease-Time
  2. Für den Serverdienst von DHCP und DNS benötigt der Ubuntu-Rechner eine feste IP auf den LAN-Interface eth0.  Dazu trägt man in /etc/network/interfaces folgendes ein:

    auto eth0
    iface eth0 inet static
    address 192.168.1.1
    netmask 255.255.255.0

    Zusätzlich benötigt man noch einen Eintrag für die statische IP im Networkmanager.
    Entfällt, da bereits konfigurierte Geräte nicht mit Networkmanager verwaltet werden.

  3. Netwerkbrücken aktivieren. Dazu fügt man in /etc/sysctl.conf folgende Zeilen hinzu:net.ipv4.ip_forward=1net.ipv4.conf.default.forwarding=1

    net.ipv4.conf.all.forwarding=1

  4. Nat aktivieren. Dazu modifiziert man die Firewall wie folgt:

    sudo iptables -A FORWARD -i wlan0 -o eth0 -s 192.168.1.0/24 -m conntrack --ctstate NEW -j ACCEPT
    sudo iptables -A FORWARD -m conntrack --ctstate ESTABLISHED,RELATED -j ACCEPT
    sudo iptables -A POSTROUTING -t nat -j MASQUERADE
  5. Die Änderungen an der Firewall permant machen:
    sudo iptables-save | sudo tee /etc/iptables.sav
    Editieren der /etc/rc.local und folgende Zeile vor exit 0 einfügen:

    iptables-restore < /etc/iptables.sav

  6. Nun einmal den Ubuntu-Rechner neustarten (oder die sysctl Setting mit sysctl -w setzen)
  7. Das Setup der Clients ist nun einfach. Sie müssen nun per DHCP eine Adresse vom Ubuntu-Rechner anfordern. Das wars.

Cheers

cyberJack RFID basis unter Linux

4. Dezember 2010 4 Kommentare

Ich habe mir heute zum allerersten Mal eine Computerbild gekauft. Denn mit aktuellen Ausgabe erhält man den SmartCard-Reader cyberJack RFID basis von ReinerSCT für laue 3.70€. Das Gerät kostet sonst 35€. Also zugeschlagen, weil mit so einem Teil wollte ich schon lange einmal rumspielen.

Unter einem 64-Bit Windows ist die Installation denkbar einfach: Anstecken und geht.
Unter einem Linux leider nicht. Hier muss man selbst ran.

Auf der Herstellerseite werden Treiber für verbreitete Distributionen angeboten. Wenn man allerdings einen selber gebauten Kernel verwendet, guckt man in die Röhre. Zum Glück ist der Quellcode der Treiber auf einer anderen Seite frei verfügbar.

Damit man den Leser unter jedem Linux und jeder Kernelversion verwenden kann, besorgt man sich von der Muscle PCSC lite Seite die aktuellen Versionen von pcsclite und ccid.

Nun übersetzt und installiert man mittels Dreisprung (configure, make, checkinstall make install) zunächst pcsclite. Dafür wird libusb.h benötigt, also vorher libusb-1.x.y-dev installieren! Anschließend verfährt man ebenso mit ccid.

Als letzten Schritt muss man den PC/SC Smart Card Daemon pcscd mit Root-Rechten starten.

Nun sollte der Leser schon funktionieren. Leider sind die Systemmeldungen dazu etwas rar. So gibt syslog beim Anstecken des Gerätes nur
usb 2-4.2: new full speed USB device using ehci_hcd and address 24
usb 2-4.2: configuration #1 chosen from 1 choice

aus.

Mehr Informationen erhält man, wenn man pcscd im Debugmodus startet: pcscd -df:

00000856 eventhandler.c:375:EHStatusHandlerThread() powerState: POWER_STATE_POWERED
00000016 eventhandler.c:390:EHStatusHandlerThread() Card inserted into REINER SCT cyberJack RFID basis 00 00
00000009 Card ATR:
05001850 ifdhandler.c:1146:IFDHPowerICC() action: PowerDown, usb:0c4b/9102:libhal:/org/freedesktop/Hal/devices/usb_device_c4b_9102_noserial_if0 (lun: 0)
00002621 eventhandler.c:449:EHStatusHandlerThread() powerState: POWER_STATE_UNPOWERED
01090762 eventhandler.c:328:EHStatusHandlerThread() Card Removed From REINER SCT cyberJack RFID basis 00 00

Alternativ dazu kann man sich auch die pcsc-tools installieren.

Da das Ding nun läuft ist zu untersuchen, was man damit alles Anstellen kann.

In diesem Sinne:
13269807 pcscdaemon.c:679:signal_trap() Received signal: 2
00000013 pcscdaemon.c:684:signal_trap() Preparing for suicide

Cheers

JMStV führt zu einem verfickten Niveaulimbo

Roter Prompt in Root-Terminal

Bekanntlich kann man in Ubuntu und Debian mittels sudo su auch ohne expliziten root Benutzer permanente Adminrechte im Terminal erlangen. Sind die Rechte vorhanden, so wird dies im Prompt des Terminal durch root@host dargestellt. Leider gibt es keine farbliche Trennung zwischen Root-Terminal und Nutzer-Terminal. Glücklicherweise kann man diese mit einer einfachen Anpassung der bashrc aktivieren:

  1. Öffnen eines Terminals
  2. Wechsel zu Root-Benutzer:
    sudo su
  3. Wechsel in Homeverzeichnis von root:
    cd ~
  4. Öffnen der Bash-Einstellungsdatei:
    nano .bashrc
  5. Aktivieren des farbigen Prompt:
    Navigieren zur Zeile mit der Variablen force_color_prompt und deren Wert auf yes setzen
    force_color_prompt=yes
  6. Farbe des Prompt ändern:
    Navigieren zur Zeile mit if [ "$color_prompt" = yes ]; then
    Dort
    if [ "$color_prompt" = yes ]; then
    PS1='${debian_chroot:+($debian_chroot)}\[33[01;32m\]\u@\h\[33[00m\]:\[33[01;34m\]\w\[33[00m\]\$ '

    ersetzen durch
    if [ "$color_prompt" = yes ]; then
    PS1='${debian_chroot:+($debian_chroot)}\[33[01;31m\]\u@\h\[33[01;31m\]:\[33[01;31m\]\w\[33[00m\]\$ '
  7. Speichern und schließen:
    Strg+O, dann Strg+X
  8. Nach einen Ab- (exit) und Anmelden (sudo su) sollte der Root-Prompt wie folgt aussehen:
    root@host:~#

Cheers

Schnee auf dem Desktop mit Compiz

1. Dezember 2010 1 Kommentar

Weihnachten steht vor der Türe und so ist es an der Zeit etwas Wintergefühle auf den Desktop zu bringen. Wie draußen vor dem Fenster soll über den Desktop Schee rieseln. Eine Lösung wäre das alte xsnow. Erfüllt seinen Zweck, sieht aber doof aus.

Viel toller wirkt das Schneegestöber mit Compiz und dem Snow-Plugin. Da man nun auf ein PPA zurückgreifen kann, gestaltet sich die Installation einfacher. Man muss selbst nicht mehr viel Hand anlegen:

  1. Hinzufügen des Repositorys ppa:compiz/ppa:
    Dazu öffnet man ein Terminal und setzt den Befehl sudo apt-add-repository ppa:compiz/ppa ab
  2. Aktualisieren
    Als nächstes werden die Aktualisierungen des PPAs installiert:
    sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade && sudo apt-get dist-upgrade
  3. Nun wird das Schnee-Plugin installiert. Es ist in dem neuen Paket compiz-fusion-plugins-unsupported enthalten:
    sudo apt-get install compiz-fusion-plugins-unsupported
  4. Prinzipiell wars das schon. Mit der Tastenkombination Super+F3 kann man nun das Schneegestöber getrachten. Die Super-Taste ist übrigens die Windows-Taste. Nur für den Fall.

Im Compiz-Settings-Manager kann man noch an den Einstellungen drehen. Als Zugabe gibts hier ein paar zusätzliche Schneeflocken.

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Hello world!

Tach wordpress.

Wie schön, dass ihr meinen Asylantrag angenommen habt.

Kategorien:Security Issues

Meine Firefox Add-ons (II)

 

  • Adblock Plus 1.3.1
    Werbung war gestern!
  • BabelFish 1.93
    Fast Multilanguage Tooltip Translation
  • BetterPrivacy 1.48.3
    “Super-Cookie Safeguard”
  • Brief 1.2.5
    Ein einfach zu bedienender Feed-Betrachter
  • Certificate Patrol 1.4
    Monitor certificates the browser adopts for encrypted https websites.
  • CookieSafe 3.0.5
    Kontrolliert Cookie Berechtigungen
  • DownloadHelper 4.8.1
    Videos und Bilder von vielen Websites herunterladen
  • Download Statusbar 0.9.7.2
    Überwachung und Verwaltung von Downloads über eine übersichtliche Statusleiste
  • DownThemAll! 1.1.10
    The mass downloader for Firefox.
  • Element Hiding Helper für Adblock Plus 1.1
    Hilft beim Erstellen von Regeln zum Verstecken von Elementen, um mit Adblock Plus Textwerbung zu bekämpfen.
  • Extension List Dumper 1.14.8
    Gibt eine Liste aller installierten Erweiterungen aus
  • FireFTP 1.0.9
    FTP Client for Mozilla Firefox.
  • Fission 1.0.9
    Fortschrittsbalken und Adresszeile vereint (à la Safari).
  • Flagfox 4.0.11
    Zeigt in der Statusleiste die Landesflagge des Server-Standortes der aktuell angezeigten Seite
  • Flashblock 1.5.14.2
    Zeigt auf Webseiten anstelle von Flash-Objekten einen Button. Erst durch einen Klick werden die Flash-Inhalte angezeigt.
  • FoxyProxy Standard 2.22.1
    FoxyProxy – Firefox Proxy-Management der Spitzenklasse
  • Header Spy 1.3.4.2
    Shows HTTP headers on statusbar
  • is.gd Creator 0.2.2
    Provides easy access to the is.gd URL shortening service
  • Master Password Timeout+ 1.0.0.201011230000
    Allows lock/unlock master security device after specifed time or by clicking on icon / pressing hotkey
  • Modify Headers 0.6.6
    Add, modify and filter http request headers
  • NoScript 2.0.7
    Zusätzlicher Schutz für Ihren Browser: NoScript erlaubt das Ausführen von JavaScript, Java (und anderen Plug-ins) nur bei vertrauenswürdigen Domains Ihrer Wahl (z.B. Ihrer Homebanking-Website). Der auf einer Positivliste basierende präventive Ansatz zum Blockieren von Skripten verhindert das Ausnutzen von (bekannten und unbekannten!) Sicherheitslücken ohne Verlust an Funktionalität.
  • Organize Status Bar 0.6.4
    Erlaubt das Umorganisieren der Symbole und Einträge in der Statusleiste
  • Personas 1.6.1
    Your Firefox, your style. Easy-to-change themes.
  • RefControl 0.8.13
    Bietet Kontrolle über das Senden von HTTP-Referern.
  • Save Complete 1.0.1
    Saves a complete webpage correctly
  • Save Session 1.3.1.6
    Save Session can save the session only once.
  • Screenshot Pimp 2.1.6
    Screenshot toolbar
  • ShowIP 0.8.19
    Show the IP address of the current page in the status bar. It also allows querying custom services by IP (right mouse button) and Hostname (left mouse button), like whois, netcraft. Additionally you can copy the IP address to the clipboard. This extension was formerly known as ipv6ident. License GPLv2 only.
  • ubuntuusers Menu 1.5.0
    Bequemer durch die Welt von Ubuntu Linux navigieren (v.a. ubuntuusers.de und ubuntuforums.org)
  • User Agent Switcher 0.7.2
    Adds a menu and a toolbar button to switch the user agent of the browser.
  • Xmarks 3.9.2
    Synchronisiert Ihre Lesezeichen über mehrere Rechner.

Meine conkyrc (II)

 

http://blogage.de/files/58628/download

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Negative Amazon-Marketplace-Bewertungen verschwinden einfach

30. September 2010 13 Kommentare

Amazon-Marketplace-Bewertungen sind nur noch Makulator. Folgende Geschichte ist mir auf Marketplace passiert.

Beim Stöbern auf Amazon bin ich auf den Händler W gestoßen, der bedruckte T-Shirts verkauft. Da ich diese recht lustig fand, waren ruckzuck ein paar Freunde kontaktiert und es ging am nächsten Tag eine Sammelbestellung mit immerhin drei T-Shirts raus.

Tags drauf wurde vom Händler W eine Versandbestätigung verschickt. Dort durfte ich die erste Überraschung sehen. Die Versandkosten waren bei einem T-Shirt mit 2.50€ angegeben. Allerdings steigen sie mit zunehmenden Warenwert, was für mich schließlich 7.90€ an Transportkosten bedeutet.


Ws gestaffelte Versandkosten

Die Kosten hätte man vorher einsehen können, aber wer rechnet schon damit.

Egal, nun hieß es erstmal auf die Kleidung warten und zur Not gibts noch die Rücksendung nach Fernabsatzgesetz. Dann muss W seine unverschähmten Hinsende- und meine Rücksendekosten tragen.

Die Vorfreude auf die T-Shirts sollte nun lange anhalten. Nach fünf Tagen ohne Lieferung, habe ich schließlich den Verkäufer angeschrieben und nach dem Stand der Sendung sowie der Trackingnummer gefragt. Da nach zwei Tagen immer noch keine Antwort oder Reaktion kam, versuchte ich über die angegebene Servicenummer den Verkäufer persönlich zu erreichen. Leider war das Handy ausgeschaltet und zu Bürozeiten nicht erreichbar.

Am neunten Tag nach Eingang der Versandbestätigung und weiteren erfolglosen Kontaktversuchen, klingelte schließlich der Paketdienst und überreichte die Ware.

Da ich überhaupt keine Lust hatte mich weiter mit W herumzuärgen, entschloß ich mich die Ware zu behalten und sie nicht wieder zurückzusenden. Wegen der langen Lieferzeit, der gescheiterten Kontaktaufnahme und der unmöglichen Versandkosten sollten nachfolgende Händlershop-Besucher wenigstens durch eine negative Bewertung gewarnt werden.

Schließlich war die überaus positive Marketplace-Bewertung von W ein nicht unbedeutender Entscheidungsfaktor zugunsten der Bestellung.


Meine negative Bewertung vom 20.09.

Meine Bewertung hat einen deutlichen Einschlag in der Bilanz hinterlassen. Wegen des ausgelösten Bebens wurde nun auch kurzdarauf W wach und rief mich auf meinem Handy an. Tagelang wurde ich ignoriert und auf einmal zeigt W Interesse?! Sein Anliegen war selbstverständlich die negative Bewertung.

Seine Ausrede für die lange Lieferzeit und die fehlende Kontaktaufnahme war übrigens Krankheit. Außerdem seien die Versandkosten von Amazon fest vorgegeben.

Herzlichen Glückwunsch zur wundersamen Genesung. Den anderen beiden Mitarbeitern gehts gut?

Zur guter Letzt wurde mir eine Gutschrift von 5€ angeboten, wenn ich denn meine Bewertung lösche?!?! Frech. Aber zum Schein ging ich auf das Angebot ein, nachdem mir eine EMail mit dem Angebot und einer Löschanleitung versprochen wurde.

Die EMail kam.

Von einer Gutschrift war keine Rede, dafür enthielt sie die versprochenene Anleitung als PDF-Dokument:



Ein Auszug aus der Bewertunglöschanleitung

Genauso interessant wie die Anleitung selbst sind die Eigenschaften der Datei:


Dokumenteigenschaften der Anleitung

Da ich nicht davon ausgehe, dass die Uhr vor Autor Stephan um zwei einhalb Jahr nachgeht, glaube ich dass das Dokument tatsächlich schon dieses Alter hat. Dies würde bedeuten, dass ich nicht der erste (und der letzte) bin, der diese Anleitung erhält. Es scheint, als ob die Rücknahme von negativen Bewertungen bei W zum normalen Geschäftsbetrieb gehört.

In meiner Antwort auf diese Anleitungs-EMail ließ ich W wissen, dass ich die Bewertung erst zurücknehmen werde, wenn die Gutschrift bei mir eingegangen ist und dass die gesamte Geschichte einfach zu schön ist, um sie nicht zu bloggen.

Die letzte Ankündigung hätte ich nicht machen sollen, denn tagsdrauf hatte ich noch keine Gutschrift, dafür war meine Bewertung verschwunden:


Meine Bewertung war weg

Interessant, eigentlich kann eine Bewertung nur durch den Nutzer selbst entfernt werden. Also habe ich hier mal bei Amazon selbst nach gefragt, was denn da los sei. Bis jetzt kam allerdings nur eine aus Textbausteinen zusammengesetzte Nachricht zurück: “habe Ihre E-Mail an die zuständigen Kollegen weitergeleitet”.

Da ich zu Ws Bewertungen ein Bookmark habe und periodisch nachsehe, ob mein Eintrag nicht doch wieder auftaucht, ist mir kürzlich eine weitere negative Bewertung mit ähnlichem Inhalt aufgefallen:


Ein weiterer unzufriedener Kunde

Und wie bei mir, war die Bewertung am nächsten Tag verschwunden:


Und wieder ist eine negative Bewertung weg

Bin mal gespannt, ob sich von seiten Amazon hier noch was tut.

Für mich bedeutet dies, dass im Bewertungssystem ganz deutlich der Wurm drin ist und die einzelnen Meinungen nicht viel bedeuten, wenn kritische Stimmen sofort entfernt werden. Vom Marketplace sollte man besser die Finger lassen.

Upddate 02.10.10:
Bis jetzt keine Reaktion von Amazon oder W, dafür eine neue negative Bewertung:

Es geht weiter…

Update 04.10.2010:
Ratet mal, was heute passiert ist.


Update 05.10.2010:
Neuer Tag, neue negative Bewertung: 

 

Langsam wirds lächerlich :-/

Ich habe heute nochmal Amazon angeschrieben (mit Link auf das Blog) und um eine Stellungnahme gebeten. Die Antwort anbei:

Guten Tag, Herr Ben,
vielen Dank für Ihr Schreiben an Amazon.de. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns zu Einschätzungen und Spekulationen in den Medien und im Web nicht äußern möchten. Neuerungen und Änderungen zu Amazon.de erfahren Sie über unseren Pressespiegel: http://www.amazon.de/presse.
Mit Ihrer Frage sprechen Sie interne Vorgänge und Fakten an. Sie werden verstehen, dass wir sie aus Gründen der Wahrung unserer Geschäftsgeheimnisse nicht beantworten können. Ich bedauere sehr, Ihnen hier nicht weiterhelfen zu können.
Freundliche Grüße
Kundenberater XYZ
Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.

(oO)

Update 05.10.2010, Abend:
Durchhaltevermögen zahlt sich aus. Nachdem ich über den Das-Problem-ist-nicht-gelöst-Link obiger Textbaustein-Mail einen kurzen Kommentar

Es wäre eine vertrauensbildende Maßnahme, wenn Sie mir mitteilen würden, warum negative Marketplace-Bewertungen so schnell gelöscht werden.

und den Link zum Blog geschickt hatte, kam die Reaktion von Amazon, die ich mir eigentlich von Beginn an erhofft hatte:

Wie auch telefonisch mit dem Mitbesteller besprochen, werden wir den Fall noch einmal überprüfen und uns in diesem Zusammenhang auch an den Verkäufer wenden. Sollten wir noch Fragen an Sie selbst zum Vorgang haben, wenden wir uns noch einmal an Sie.

Es tut sich was.

Update 06.10.2010:
Der Händler meldet sich bei mir:

Hallo,
was genau wurde nochmal vereinbart, bitte Bestellnummer mit hinzufügen.
LG

Die drauffolgende Antwort:

Hallo,
Sie wollen wissen, was genau vereinbart wurde.
Ich werde Ihnen den Verlauf schildern:
- Ich bestelle 3 T-Shirts, 01.09.
- Erhalte am nächsten Tag Versandbestätigung, 02.09.
- Bemerke erst jetzt die Wahnsinnsversandkosten, 02.09.
- Fünf Tage keine Lieferung -> ich versuche Sie am Handy zu erreichen, Ihr Telefon ist nicht erreichbar, 07.09.-09.09.
- Mail mit Bitte um Nachforschung, Trackingnummer und Aufklärung bzgl. Versankosten, Kopie der Mail ging an Amazon, keine Reaktion, 09.09.
- Ich habe weiter versucht sie am Handy zu erreichen, 10.09.-11.09.
- Paketdienst liefert am 12.09.
- Wegen gescheiterter Kontaktaufnahme, hoher Versandkosten und langer Lieferzeit negative Bewertung, 20.09.
- Ihr 5€ Gutschriftsangebot bei Rücknahme der Bewertung, ca. 22.09.
- Ihr Mail mit Löschungsanleitung, 23.09.
- Meine Bewertung wurde (nicht von mir!) gelöscht, 24.09.

Seitdem versuche ich heraus zu finden, warum die Bewertung verschwunden ist. Da ich bis heute bei Ihnen mehrere negative Bewertungen verschwinden sah und Ihre Anleitung auch schon ein gewisses Alter hat, habe ich den Amazon-Kundenservice eingeschaltet.
Mir geht es nicht um die versprochenen 5€, ich möchte mich auf das Bewertungssytem verlassen können. Es beeinflußt schließlich die Händlerwahl enorm.
Beste Grüße

Update 08.10.2010:
Gerade hat mich Amazon angerufen. Dort sieht man es auch nicht gerne, wenn am Bewertungssystem manipuliert wird. W wird mal ordentlich auf die Finger geklopft.

Ich denke, dass die Geschichte nun ein Ende findet. Das Primärziel “verläßliche Bewertungen” wurde erreicht, das Sekundärziel “Löschgründe” nicht. Ich weiß nicht, warum meine Bewertung verschwand und ob sie wieder auftaucht.

Ich danke allen Lesern und Kommentatoren für das Intresse und das Durchhalte-Feedback. Mögen eure Amazon-Bestellungen alle glatt verlaufen!

Cheers

Update 09.10.2010:
Hat denn alles klagen nicht geholfen? Ws negative Bewertungen verschwinden nach wie vor?

???

Positiv denken. War bestimmt eine voreilige Bewertung. Amazon passt ja auf (O.o)

Random Error Screens – 3


Bitte The Fudge Pack disc montieren.

 

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